Donaugrab
Blog-Rezensionen
von Birgit Schmidt-Hurtienne, Auslassungspunkte (05.04.2011)
Keine ruhige Minute für Kommissar Meißner aus Ingolstadt
Mit Donaugrab gelingt es der Autorin erneut, mehr als einen bloßen Regio-Krimi zu schreiben. Graf-Riemanns Kriminalgeschichten erwachsen aus wichtigen gesellschaftlichen Themen, die ihr – genauso wie Land und Leute – spürbar am Herzen liegen. Sie ist eine sehr genaue Beobachterin von Charakteren, Milieus, Stadt und Landschaften und lässt sie durch ihre bilderreiche Sprache lebendig werden. Dabei erzählt sie so detail- und kenntnisreich, spannend, humorvoll und teils anrührend, dass man regelrecht in die Geschichte hineingezogen wird. Ich hätte ihr gerne auch noch länger zugehört. Die ganze Rezension lesen
Amazon-Rezensionen
Eine schöne Leich
Buchhändler-Tipp
(*****) von Gerda Kipp, Thalia-Buchhandlung, Ingolstadt (25.04.2010)
Ingolstadt mordet
Stefan Meißner, ein chaotischer aber doch liebenswerter Kommissar der seine tote „Klientin“ kurz vorher noch in einem Blumenfeld tanzen sah, führt den Leser durch Ingolstadt, eine Großstadt, die sich aber noch immer provinziell gibt. Gerade dem, der Ingolstadt kennt, bietet sich hier die Möglichkeit direkt in diesen Krimi vor Ort einzutauchen und die Akteure auf ihren Wegen durch die Stadt bewusst zu begleiten.
Die "schöne Leich", eine Frau, die sich nach langen Jahren endlich aus einer Ehehölle befreit und zu sich selbst findet - ein Kommissar, dessen Probleme sich durch einen one night stand mit einer Kollegin noch verdichten und der Mörder, der im großen Show down in München zur Strecke gebracht wird, sind die spannenden Teile eines gelungenen Krimis von Lisa Graf-Riemann, den ich natürlich allen Ingolstädtern und auch allen Krimifreunden wärmstens empfehlen kann.
(www.thalia.de)
Kundenrezensionen
von einer Kundin/ einem Kunden aus Wien (12.04.2010):
Wer hat Roxanne getötet?
War es der Psychologe, der Schauspieler, ein Nachbar, ein Unbekannter? Bis zum Schluss bleibt die Handlung spannend und Lisa Graf-Riemann ist es gelungen, Hauptkommissar Stefan Meißner so sympathisch und warmherzig darzustellen, dass man sich als Leser am liebsten gleich in einen Zug nach Ingolstadt setzen möchte, um ihm dort live zu begegnen.
von Ottmar Neuburger (01.04.2010):
Alles anders
Für unsere Zeit ungewöhnlich, es gibt „nur“ ein Mordopfer. Dem Opfer genügt das und dem feinsinnigen Kommissar auch. Der Kommissar mit Privatleben, Biographie und Schwächen, ist so ganz anders als alle, die ich bisher in Krimis kennengelernt habe, das gefällt mir. Die Autorin hat etwas zu sagen, ohne den Krimi zu stören und ohne belehrend zu sein. Ein schöner Krimi, ein neuer Stil, unterhaltsam und spannend und für alle, die intelligent und neugierig sind, eine tolle Entdeckung.
(www.thalia.de)


